Tätigkeiten
| Venflons legen, Blut abnehmen |
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| PatientInnen untersuchen, PatientInnen aufnehmen |
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| OP-Assistenz |
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| Punktionen(Aszites, Pleura, etc.) |  |
| Nichtärztliche Tätigkeiten |
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| Eigene PatientInnen betreuen |
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| Chirurgische Wundversorgung |
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| Sonstiges |  |
Rahmenbedinungen
| Aufwandsentschädigung |
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| Essen gratis bzw. vergünstigt |  |
| OP-Unterkunft von Klinik gestellt/organisiert |  |
| Arbeitszeiten wurden eingehalten |
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Noten
| Gesamtnote |
2 |
| Team/Station |
1 |
| Kontakt zur Pflege |
2 |
| Integration in Team |
1 |
| Unterricht |
2 |
| Betreuung |
1 |
| Freizeit |
3 |
Sonstige Anmerkungen
Ich habe 16 Wochen auf der Abteilung für Gefäßchirurgie im AKH verbracht und würde es insgesamt als gutes Tertial einstufen. Was ich gleich zu Beginn sagen muss ist allerdings, dass es sehr viel ausgemacht hat, dass wir 5 KPJler waren und uns somit alle Aufgaben gut aufteilen konnten.
Arbeitsalltag:
7:30 Allgemeinchirurgische Morgenbesprechung
Im Anschluss gefäßchirurgische Morgenbesprechung
Mind. 1x pro Woche eine Fortbildung für die Assis + regelmäßige Fortbildungen speziell für KPJ
Danach entweder OP (sie brauchen immer jemanden zum Assistieren) oder Stationsarbeit (v.a. Aufnahmen und Briefe)
Ende war meistens zwischen 15:00 und 16:30
Stationsarbeit:
Je nach Tag kommen eigentlich jeden Tag neue Aufnahmen und das können mal 6 sein und mal nur eine. Man muss sehr selbstständig arbeiten und viel Organisatorisches erledigen (OP Checklisten, Untersuchungen anmelden etc). Zeitgleich läuft die Visite, wo es schon gut wäre wenn auch ein KPJler mitgeht und dekursiert und einen Überblick darüber bekommt, welche Aufgaben noch so anstehen. Es kommt schon einiges zusammen an Aufgaben, sodass man dadurch wirklich lernt selbstständig zu arbeiten. Dementsprechend würd ichs allerdings nicht als 1. Tertial empfehlen - es war mein letztes Tertial und somit konnte ich doch schon einiges an klinischer Erfahrung und Erfahrung im Stationsalltag mitbringen.
OP:
Im Op war es mal so, mal so. Es war grundsätzlich sehr positiv, dass man immer assistieren konnte wenn man wollte bzw. sie immer jemanden gebraucht haben. Es wird erwartet am Anfang das Waschen und Abdecken zu lernen und dann in Zukunft immer die Patienten vorzubereiten für den Chirurgen. Da am besten vorher informieren wie gewaschen und abgedeckt werden muss (ich musste das vorher noch nie machen). Das Gute am AKH ist natürlich die Vielfalt an Eingriffen, die man in anderen KHs sicherlich nicht sehen würde. Vor allem Eingriffe an der Aorta wird man woanders nicht so schnell sehen und somit gibts doch immer wieder mal richtig große (aber auch teils recht lange) Ops. Man ist oft 2. Assistenz aber bei Eingriffen, die durch die Assis gemacht wurden durfte man als 1. Assistenz auch sehr viel machen (beispielsweise viel nähen, bei Amputationen sägen etc). Es braucht Eigeninitiative aber mit der Zeit lernt man das Team gut kennen und es wird einem dementsprechend auch mehr zugetraut :)
Ambulanz:
Wenn Zeit war bzw. genug Studierende auf der Station und im Op waren konnte man sich in der Ambulanz dazusetzen. Ich hab das aber in den 16 Wochen nur 2x gemacht, da für mich der Lerneffekt da am geringsten war und ich lieber Stationsarbeit abarbeiten oder im Op assistieren wollte.
Insgesamt kann ich das Tertial vor allem Chirurgie-begeisterten empfehlen :)